FISU Healthy Campus Programm
Mit dem FISU Healthy Campus Programm hat sich der Weltverband für Hochschulsport (FISU), zum Ziel gesetzt, Gesundheit und Wohlbefinden an Hochschulen zu fördern. Er hat dafür ein ganzheitliches Rahmenkonzept entwickelt, das Hochschulen weltweit bei der Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen unterstützt.
Im Mittelpunkt steht ein umfassender Gesundheitsbegriff, der körperliche Aktivität, mentale und soziale Gesundheit, Ernährung, Krankheitsprävention, Risikoverhalten, Umwelt, soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit einschließt. Unterstützt wird das Programm durch ein internationales Netzwerk von Expert*innen für studentische Gesundheit, das den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Best Practices ermöglicht.
Ziel des FISU Healthy Campus Programms ist es, Campusumgebungen zu schaffen, die Studierende und Mitarbeitende zu einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil befähigen und so negativen Gesundheitstrends im Studienverlauf oder Arbeitsalltag entgegenwirken.
Informationen zum FISU Healthy Campus Programm auf den Seiten der FISU
Der Zertifizierungsprozess
Im Rahmen des Programms zeichnet die FISU Hochschulen mit dem FISU Healthy Campus Label aus. Der Weg dorthin folgt einem standardisierten, mehrstufigen Zertifizierungsprozess über rund zwei Jahre, der interne und externe Qualitätssicherung kombiniert. Für die Bergische Universität stellt er sich wie folgt dar:
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Ausschreibung, Vorbereitung und Anmeldung (März-Juli 2024)
Im Rahmen der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games ermöglicht die FISU in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) als Ausrichter zehn deutschen Hochschulen die Teilnahme am Zertifizierungsprozess.
Nach dem Förderbescheid meldet sich die BUW im Juli 2024 auf der FISU‑Online‑Plattform an und hinterlegt erste Basisdaten für den Zertifizierungsprozess. -
Selbstbewertung der Hochschule (April-Mai 2025)
Die BUW führt eine umfassende Selbstbeurteilung in den sieben FISU‑Handlungsfeldern durch. -
Auswertung durch FISU und erste Rückmeldung (April 2025)
Auf Grundlage der Selbstbewertung erstellt die FISU eine erste Einordnung. -
Überarbeitete Bewertung und vorläufiges Label (Mai-Juli 2025)
Die BUW überarbeitet ihre Eingaben und legt aktualisierte Nachweise vor. Im Juli 2025 erhält sie daraufhin das von der FISU zertifizierte Healthy Campus‑Label mit dem Status Platin.
Damit macht der Zertifizierungsprozess sichtbar, in welchem Umfang Gesundheitsförderung, Nachhaltigkeit und Campus‑Management nach den internationalen FISU‑Standards an der Bergischen Universität Wuppertal verankert sind.
Die sieben Handlungsfelder
Inhalte
Dieses Handlungsfeld umfasst den strategischen Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines gesundheitsförderlichen Campus. Die Hochschule erfasst bestehende Programme, Bedürfnisse und Risiken der Campusgemeinschaft, entwickelt darauf aufbauend eine langfristige Vision und eine übergreifende Strategie mit messbaren Zielen für alle Healthy‑Campus‑Bereiche. Hochschulleitung und Steuerungsgremien stellen Rollen, Ressourcen und Zuständigkeiten bereit, binden interne und externe Stakeholder ein und sorgen für regelmäßige Evaluation und Anpassung. Durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen, Kampagnen, Veranstaltungen und digitale Angebote wird das Thema Gesundheit sichtbar gemacht, die Teilnahme erfasst und die Zufriedenheit der Hochschulangehörigen regelmäßig überprüft. Netzwerkarbeit, Benchmarking und die laufende Aktualisierung des Maßnahmenportfolios sichern Qualität und Wirkung des Ansatzes.
Unsere Antworten
Das Gesundheitsmanagement an der Bergischen Universität Wuppertal ist strategisch in der Hochschulentwicklung verankert. Grundlage bilden die systematische Analyse bestehender Angebote sowie die kontinuierliche Erhebung der Bedarfe von Studierenden und Beschäftigten.
Die Umsetzung des Healthy-Campus-Ansatzes erfolgt über klare Strukturen mit einem zentralen Steuerungsgremium, themenspezifischen Arbeitsgruppen und einer engen Einbindung der Universitätsleitung. Der UniSport übernimmt dabei eine koordinierende Rolle und arbeitet mit internen und externen Partnern zusammen.
Die Hochschulangehörigen werden aktiv beteiligt, etwa durch Befragungen und Feedbackformate. Ergänzt wird dies durch regelmäßige Kommunikationsmaßnahmen, Veranstaltungen und Kampagnen.
Durch kontinuierliche Evaluation, Monitoring und die Einbindung in nationale und internationale Netzwerke wird die Weiterentwicklung des Healthy-Campus-Ansatzes langfristig gesichert.
Weiterführende Informationen
Arbeitskreise und Steuerungsgremium
Inhalte
In diesem Handlungsfeld entwickelt die Hochschule ein klar ausgerichtetes Sport- und Bewegungskonzept mit eigener Vision, Mission und Werten, hinterlegt mit Budget und Marketing. Ein vielfältiges, professionell betreutes Programm berücksichtigt unterschiedliche Zielgruppen – von neuen und internationalen Studierenden über bislang inaktive Personen bis hin zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen – und wird durch Beratungsangebote ergänzt. Innen‑, Außen‑ und Wassersportanlagen (gegebenenfalls in Kooperation mit Stadt und Vereinen) werden sicher, barrierearm und effizient organisiert. Wettbewerbe, Breitensport‑Events und Kooperationen mit der lokalen Community dienen zugleich als Motor für die Umsetzung des Healthy‑Campus‑Ansatzes, die Förderung von Ehrenamt und Dual‑Career‑Modellen sowie die Vermittlung der Werte von Sport und Bewegung.
Unsere Antworten
Die Bergische Universität Wuppertal bietet ein breites und zielgruppenspezifisches Angebot im Bereich Bewegung und Sport für Studierende und Beschäftigte. Die Programme werden von Fachkräften entwickelt, begleitet und regelmäßig evaluiert, um eine hohe Qualität und Passgenauigkeit sicherzustellen.
Neben klassischen Sportkursen stehen auch individuelle Beratungsangebote sowie niedrigschwellige Einstiegsformate zur Verfügung, die insbesondere inaktive oder neue Universitätsangehörige ansprechen. Die Nutzung von Buchungssystemen sowie gut ausgestatteter Sportinfrastrukturen unterstützt eine flexible Teilnahme.
Ergänzend tragen Veranstaltungen, Wettbewerbe und Kooperationen mit regionalen und internationalen Partnern dazu bei, Bewegung in den Universitätsalltag zu integrieren und die Campusgemeinschaft zu stärken. Dabei wird besonderer Wert auf Inklusion, Chancengleichheit und die Förderung eines aktiven Lebensstils gelegt.
Weiterführende Informationen
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Dieses Handlungsfeld bündelt alle Maßnahmen rund um Ernährung und Verpflegung auf dem Campus. Eine verantwortliche Person oder Kommission steuert die Angebote der hochschulnahen Gastronomie, die ausgewogene, gesunde und nachhaltige Mahlzeiten zu bezahlbaren Preisen bereitstellt. Transparente Information zu Inhaltsstoffen, Nährwerten sowie Allergenen und Unverträglichkeiten gehört ebenso dazu wie kostenfrei zugängliche Trinkwasserstellen. Ernährungsberatung unterstützt Studierende und Mitarbeitende bei einer gesundheitsbewussten Lebensweise, während Strategien zur Reduktion der Umweltbelastung und zur Qualität der Snack‑ und Getränkeangebote das Gesamtprofil ergänzen.
Unsere Antworten
Die Verpflegung an der Bergischen Universität Wuppertal wird primär durch das Studierendenwerk Wuppertal organisiert und orientiert sich an gesundheitsförderlichen sowie nachhaltigen Kriterien. Studierende und Beschäftigte profitieren von einem vielfältigen Angebot an ausgewogenen Speisen, das täglich auch vegetarische und vegane Optionen umfasst, zu studierendenfreundlichen Konditionen.
Transparente Informationen zu Inhaltsstoffen und Allergenen ermöglichen eine bewusste Auswahl. Gleichzeitig wird durch flexible Verpflegungskonzepte eine individuelle Zusammenstellung der Mahlzeiten unterstützt. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle: Durch regionale Beschaffung, Mehrwegsysteme und Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelabfällen wird der ökologische Fußabdruck kontinuierlich reduziert.
Auch der Zugang zu Trinkwasser sowie die Bereitstellung gesunder Produkte auf dem Campus werden sichergestellt.
Ergänzend hält die Universität Beratungsangebote zur Ernährung bereit, die eine gesundheitsbewusste Lebensweise fördern.
Weiterführende Informationen
Inhalte
In diesem Handlungsfeld plant und realisiert die Hochschule systematische Maßnahmen zur Vorbeugung von Erkrankungen. Dazu zählen Programme zur Prävention nicht‑übertragbarer Krankheiten, regelmäßige Informations‑ und Aktionsangebote zu Impfungen, zahnärztlicher Versorgung und medizinischen Vorsorgeuntersuchungen. Ergänzend gibt es Aktivitäten zur Vermeidung und Eindämmung übertragbarer Krankheiten – von Aufklärungskampagnen bis hin zu unterstützenden Diensten, etwa bei HIV und anderen Infektionskrankheiten. Alle Maßnahmen werden geplant, umgesetzt und in ihrer Wirksamkeit bewertet, um gesundheitliche Risiken für die Campusgemeinschaft nachhaltig zu verringern.
Unsere Antworten
Die Bergische Universität Wuppertal verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Prävention von Krankheiten und zur Förderung der individuellen Gesundheitskompetenz. Durch regelmäßige Gesundheitswochen, Aktionstage und Informationsangebote werden zentrale Themen wie Bewegung, Stressbewältigung und gesunde Lebensweise adressiert. Dabei stehen sowohl nicht übertragbare Erkrankungen, etwa stressbedingte Beschwerden, als auch übertragbare Krankheiten im Fokus. In Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern werden entsprechende Programme entwickelt und umgesetzt.
Ergänzend werden gesundheitsbezogene Themen wie Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen oder kleinere Gesundheitschecks im Rahmen bestehender Angebote aufgegriffen. Ziel ist es, frühzeitig Risiken zu erkennen, präventiv zu handeln und die Hochschulangehörigen in ihrer Eigenverantwortung für Gesundheit zu stärken.
Weiterführende Informationen
Inhalte
Dieses Handlungsfeld fokussiert die psychische und soziale Gesundheit der Campusgemeinschaft. Die Hochschule informiert umfassend über mentale Gesundheit, Stressbewältigung, Selbstfürsorge und gesunden Schlaf und bietet professionelle Check‑ups, Beratungen und Trainings an.
Spezifische Programme unterstützen frühzeitiges Erkennen von Belastungen, unter anderem durch geschulte Mitstudierende als Ansprechpersonen.
Leicht zugängliche Beratungs- und Unterstützungsangebote mit klaren Verweiswegen in das Gesundheitssystem, Maßnahmen zur Förderung sozialer Interaktion und speziell auf Prüfungsphasen zugeschnittene Entspannungs‑ und Wohlfühlangebote tragen dazu bei, das seelische Wohlbefinden und das soziale Miteinander auf dem Campus zu stärken.
Unsere Antworten
Die Förderung der psychischen Gesundheit und des sozialen Miteinanders ist ein zentraler Bestandteil des Healthy-Campus-Ansatzes an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Universität stellt umfassende Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote bereit, die niedrigschwellig zugänglich sind und bei individuellen Belastungen oder Krisen unterstützen.
Dazu gehören unter anderem psychologische Beratungsangebote, Workshops zur Stressbewältigung sowie Informationsformate rund um mentale Gesundheit. Ergänzend werden gezielte Maßnahmen zur Förderung sozialer Interaktion und Vernetzung angeboten, um Isolation entgegenzuwirken und den Austausch innerhalb der Hochschulgemeinschaft zu stärken.
Insbesondere in belastenden Phasen, wie beispielsweise während der Prüfungszeiten, werden spezielle Angebote zur Entlastung und Regeneration bereitgestellt. Ziel ist es, das Wohlbefinden nachhaltig zu fördern und ein unterstützendes, gesundheitsförderliches Campusklima zu schaffen.
Weiterführende Informationen
Stabsstelle 5.P - Psychologische Beratung - für Beschäftigte
Zentrale Studienberatung (ZSB) - Psychologische Beratung - für Studierende
Inhalte
In diesem Handlungsfeld entwickelt die Hochschule einen klaren Rahmen zum Umgang mit riskantem Verhalten und suchtpräventiven Themen. Dazu gehören Regeln und Präventionsprogramme zu Alkohol, Drogen, Doping und Tabakkonsum sowie gezielte Bildungsangebote gegen Dopingmissbrauch. Ergänzt wird dies durch Informations- und Unterstützungsangebote zur sexuellen Gesundheit.
Programme gegen Mobbing, Gewalt und Diskriminierung tragen dazu bei, ein sicheres und respektvolles Umfeld auf dem Campus zu schaffen, in dem risikobehaftetes Verhalten reduziert und Schutzfaktoren gestärkt werden.
Unsere Antworten
Die Bergische Universität Wuppertal verfolgt einen präventiven und aufklärenden Ansatz im Umgang mit gesundheitsgefährdendem Verhalten. Klare Regelungen und Leitlinien schaffen einen verbindlichen Rahmen im Umgang mit Themen wie Alkohol, Tabak, Drogen und Doping.
Ergänzend werden vielfältige Informations- und Präventionsangebote umgesetzt, die das Bewusstsein für Risiken stärken und zu einem verantwortungsvollen Verhalten beitragen. Dazu zählen unter anderem Workshops, Kampagnen und Beratungsangebote in Zusammenarbeit mit spezialisierten Einrichtungen.
Darüber hinaus werden Themen wie sexuelle Gesundheit sowie der Schutz vor Diskriminierung, Gewalt und Mobbing aktiv adressiert. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu minimieren und ein sicheres, respektvolles und gesundheitsförderliches Umfeld für alle Universitätsangehörigen zu gewährleisten.
Weiterführende Informationen
Dez. 5.5 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz - Suchtprävention und -beratung
Inhalte
Dieses Handlungsfeld verbindet Gesundheit mit Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Gesellschaftsverantwortung. Die Hochschule gestaltet ihre Infrastruktur so, dass sie für alle Nutzer*innen zugänglich ist und eine umweltfreundliche Mobilität fördert – von der Anreise bis zur Bewegung auf dem Campus. Sie reduziert systematisch ihren ökologischen Fußabdruck, verbessert Grün‑ und Wasserflächen und stärkt die nachhaltige Nutzung von Gebäuden und Ressourcen, insbesondere durch Energieeinsparung und Abfallvermeidung.
Durch Partnerschaften mit externen Akteuren und sozial verantwortliche Projekte werden soziale Inklusion, gesellschaftlicher Zusammenhalt und ein nachhaltiges Campusleben gefördert.
Unsere Antworten
Die Bergische Universität Wuppertal verbindet Gesundheitsförderung mit ökologischer und sozialer Verantwortung und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz für einen nachhaltigen Campus. Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität, wie die Unterstützung des Fahrradverkehrs oder die Nutzung von E-Mobilität, tragen ebenso dazu bei wie eine nachhaltige Gestaltung des Campus.
Durch die Entwicklung grüner Flächen, den Ausbau ressourcenschonender Infrastruktur und gezielte Maßnahmen zur Reduktion von Energieverbrauch und Abfall wird ein gesundheitsförderliches Umfeld geschaffen.
Darüber hinaus engagiert sich die Universität in Kooperation mit externen Partnern für soziale Teilhabe, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung. Initiativen und Projekte fördern den Austausch mit der Region und stärken das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln innerhalb und außerhalb der Universität.
Weiterführende Informationen
Dez. 5: Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement - Energie & Nachhaltigkeit
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